Im Zeitraum von 2018 bis 2025 veröffentlichte Dr. Krüger et al. verschiedene Artikel zum Thema Elternbegleitung in "Blätter der Wohlfahrtpflege", die die Funktion von Elternbegleitung als ein effektives Instrument der präventiven Familienbildung hervorheben.
Hier präsentieren wir eine kurze Zusammenfassung der Artikel und laden zum Lesen ein.
Der Artikel beinhaltet zentrales Wissen zur Wirkung und dem kommunalen Mehrwert der Elternbegleitung. Daten des Nationalen Bildungspanels belegen, dass gravierende Kompetenzunterschiede bei Kindern meist schon in der Familie entstehen. Das Praxisbeispiel Leidersbach zeigt, wie sozialräumlich vernetzte Angebote betroffene Familien von der Schwangerschaft an erfolgreich unterstützen.
Seit über 20 Jahren zeigt die PISA-Studie, dass Deutschland in hohem Maße von Bildungsungleichheit betroffen ist. Diese entwickelt sich bereits in den ersten Lebensjahren und wird unter anderem durch Unterschiede in der Kommunikation und Interaktion zwischen Eltern und ihren Kindern beeinflusst. Um faire Startbedingungen zu sichern, fordert der Artikel den gezielten Ausbau kommunaler, niederschwelliger Elternbegleitung zur frühzeitigen Stärkung der Erziehungskompetenzen.
Um allen Familien unabhängig von ihrer sozioökonomischen Herkunft einen guten Zugang zu Bildung zu ermöglichen, wird Elternbegleitung als Instrument der präventiven Familienbildung eingesetzt. Eine wissenschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse belegt die hohe Wirtschaftlichkeit dieser frühen Unterstützung im Sozialraum. Jeder investierte Euro bringt demnach einen langfristigen öffentlichen Ertrag von 3,72 bis zu 6,49 Euro ein und entlastet damit langfristig kommunale Haushalte.
Hier finden Sie weitere Publikationen zum Thema Familienbildung sowie Arbeit mit Familien: https://elternchancen.de/service/links-und-downloads