Wie können Kommunen chancengerechtes Aufwachsen von Kindern nachhaltig fördern? Welche Rolle kann Elternbegleitung dabei als Teil präventiv wirkender Familienbildung und in der Kinder- und Jugendhilfe spielen?
Diesen Fragen widmet sich die nächste Online-Veranstaltung der Reihe „Praxisaustausch Plus – Elternbegleitung im Dialog“ am 4. März 2026 von 9.15-11.45 Uhr. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der kommunalen Perspektive und der Leitfrage: „Warum investieren Kommunen in Präventionsketten?“
Ziel der Veranstaltung ist es, kommunale Logiken besser zu verstehen: Wie denken Kommunen Präventionsketten und welche Rolle kann Elternbegleitung in einer kommunalen Präventionskette einnehmen?
Elternbegleitung ist Teil der präventiv wirkenden Familienbildung und kann als ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Familienförderung fungieren. Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter unterstützen Familien von der frühen Kindheit bis in die Grundschule und tragen dazu bei, Bildungsübergänge erfolgreich zu gestalten. Damit kann sie einen wichtigen Beitrag zu integrierten Präventionsnetzwerken vor Ort und zur Jugendhilfeplanung leisten. Zugleich erreichen sie Familien, die über klassische Zugänge häufig nicht angesprochen werden, und stärken so den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen.
Nach einem Grußwort des BMBFSFJ eröffnet Dr. Heinz-Jürgen Stolz, Leiter des Präventionsbereichs am Institut für soziale Arbeit e. V., die Veranstaltung mit einem fachlichen Impuls. Ergänzt wird das Programm durch Praxisbeispiele aus der Stadt Offenbach und dem Kreis Lippe, die Einblicke in kommunale Umsetzungsstrategien geben.
Die Online-Veranstaltungsreihe ist ein Angebot des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des ESF Plus-Programms „ElternChanceN – Mit Elternbegleitung Familien stärken“.
Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind auf 100 Personen begrenzt.
Anmeldung unter: https://eveeno.com/Praxisaustausch-Plus