Praxisaustausch 2026

Offene Online-Veranstaltungsreihe für Elternbegleiterinnen, Elternbegleiter und pädagogische Fachkräfte

Der themenorientierte Austausch bietet eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, bewährte Methoden der Elternbegleitung zu besprechen und gemeinsam relevante Themen zu diskutieren.

Der Praxisaustausch greift ein relevantes Praxisthema der Elternbegleitung auf und ermöglicht den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema. Zu Beginn führt eine Referentin bzw. ein Referent in das Thema ein und moderiert den anschließenden Austausch zu den Praxiserfahrungen der teilnehmenden pädagogischen Fachkräfte, Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter.

Insgesamt werden 90 Minuten für den Praxisaustausch Elternbegleitung angesetzt. Die Teilnahme am Praxisaustausch ist kostenlos.

Im 1. Quartal 2026 stehen 5 Online-Veranstaltungen mit vielseitigen und praxisnahen Themen auf dem Programm

  • 19.01.2026, 13.00-14.30 Uhr: Was macht mich als Fachkraft Elternbegleitung aus? Das eigene professionelle Selbstverständnis erkunden
  • 03.02.2026, 14.00-15.30 Uhr: Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und die Rolle der Eltern und sozialer Medien
  • 13.02.2026, 9.00-10.30 Uhr: Wenn Nähe schwerfällt: Eltern begleiten bei psychischen Belastungen
  • 04.03.2026, 9.00-10.30 Uhr: Kinder. Armut – Familien in finanziellen Nöten begleiten
  • 16.03.2026, 9.00-10.30 Uhr: Umgang mit digitalen Medien - Eltern bei der Medienerziehung begleiten
Folgende Themen werden beim Praxisaustausch Elternbegleitung behandelt. Um die Inhaltsbeschreibung zu lesen, klicken Sie auf die Themen-Überschriften.

In der Elternbegleitung geht es um Kontakt und Alltag, um die kleinen Themen und großen Fragen: Was macht unser Handeln als Fachkräfte dabei professionell, worauf beziehen wir uns und wie halten wir die Reflexion darüber wach? 

Unsere professionelle Identität entsteht Schritt für Schritt durch Ausbildung, Erfahrung und Reflexion. Sie ist so persönlich und facettenreich wie wir selbst und das ist gut so. Professionalität ist jedoch kein Selbstläufer und profitiert vom gelegentlichen Nachdenken über Wissen, Können und Haltung.

Sexualisierte Gewalt passiert überwiegend im sozialen Nahraum, d.h. Eltern sind nicht nur sekundäre Opfer der Übergriffe von Fremden gegen ihre Kinder oder ganz klar schuldige Täter und Täterinnen. Manchmal sind sie Wissende / Ahnende oder positionieren sich im Aufdeckungs-/ Verdachtsfall nicht eindeutig, weil sie enge Beziehungen zu Täter*innen haben.

Im digitalen Raum präsentieren Eltern ihre Kinder teilweise fahrlässig, teilweise naiv und spielen damit Täter*innen in die Hände. Oft werden sozialpädagogischen Fachkräften die Rolle(n) von Eltern bei sexualisierter Gewalt nicht offengelegt. 

Wie können wir als Fachkräfte die Opfer durch gute Elternarbeit unterstützen? Welche Haltung und welches Verhalten ist gegenüber Eltern, deren Kinder Opfer sexualisierter Gewalt sind, hilfreich und konstruktiv - dem wollen wir uns im Praxisaustausch "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und die Rolle der Eltern und sozialer Medien" widmen.

Psychische Erkrankungen wie Depressionen (auch postpartale Depression), Borderline oder Bindungsstörungen können die Bindung zwischen Eltern und Kind erheblich erschweren. Im Praxisaustausch erhalten Elternbegleiterinnen und pädagogische Fachkräfte einen kurzen fachlichen Input, um die Problematik der jeweiligen Familie und die Auswirkungen auf Kinder besser einzuordnen.

Anhand realitätsnaher Fallbeispiele und interaktiver Übungen entwickeln die Teilnehmenden Handlungsstrategien. Der Austausch im Plenum und in Kleingruppen unterstützt die Reflexion der eigenen Praxis und fördert den Blick auf unterstützende Netzwerke. 

Wir thematisieren den empathischen Blick aufs Kind und auch die gesunde Selbstfürsorge in diesen Situationen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Übersicht relevanter Fachstellen und Materialien für ihre Arbeit.

Kinder- und Jugendarmut ist seit Jahren ein ungelöstes strukturelles Problem in Deutschland. Die aktuellen Krisen und die damit einhergehenden Preissteigerungen verschärfen die Situation weiter. 

Wir beleuchten die Hintergründe, vergewissern uns der eigenen dialogischen Haltung im Kontakt mit armutsgefährdeten Familien und tauschen uns über bewährte Unterstützungsangebote aus.

Medien begleiten jede Familie wie ein buntes Mosaik des Alltags – aufregend, manchmal herausfordernd, immer präsent. 

Im Praxisaustausch geht es um die Wirkung digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche und um Erziehungs- und Schutzaufträge. Wir schauen auf die offene Haltung der Elternbegleiterinnen und pädagogischen Fachkräfte und zeigen, wie Eltern gefördert werden können, damit sie und ihre Kinder gemeinsam sicher, sorgsam und neugierig durch die digitale Welt navigieren. 

Sie können auch spontan und ohne vorherige Anmeldung am Praxisaustausch teilnehmen.

Klicken Sie hier auf den Zugangslink elternchancen.plattform-spi.de/m/inno/125855, um live am Praxisaustausch teilzunehmen.

Der Zugang zum Praxisaustausch ist 5 Minuten vor Beginn möglich.

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Neue Termine

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen.

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Spontan dabei?

Klicken Sie hier, um am Praxisaustausch teilzunehmen. Der Zugang zum Praxisaustausch ist etwa 5 Minuten vorher möglich.

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Dieser Online-Austausch für Elternbegleiter:innen und interessierte pädagogische Fachkräfte erfolgt zusätzlich zu dem digitalen Angebot des Konsortium Elternchance als Qualifizierungsträger zum Elternbegleiter / zur Elternbegleitung.

 

 

 

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