Elternbegleitung von A-Z

Elternbegleitung erhöht Bildungschancen, verbessert Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ermöglicht aktive Teilhabe, beugt Armutsrisiken vor.

Familie und die frühe Kindheit sind Wegweiser für den späteren Bildungsweg von Kindern. Kinder aus bildungsbenachteiligten und von Armut betroffenen Familien sind häufig mit großen Benachteiligungen konfrontiert, die durch KiTa und Grundschule (allein) nicht immer aufgefangen werden können. 

Hier setzt Elternbegleitung an: Sie schafft einen vertrauensvollen Zugang zu Familien, führt niedrigschwellige Begleitungs- und Beratungsangebote durch, bietet Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und vermittelt an passende Angebote der Kinder- und Jugendhilfe. 

In Deutschlandweit gibt es rund 15.000 qualifizierte Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter. Ob in der Familienbildungsstätte, in der KiTa, Schule oder im Jugendamt: Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter hören zu, bauen Brücken und helfen dort, wo Unterstützung im Familienalltag gebraucht wird. Sie tragen somit Sorge, dass auch Kinder mit schwierigen Startbedingungen Chancen erhalten.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter wirken als wichtiges Bindeglied zwischen Familien und Bildungsinstitutionen und beraten zu Bildungsmöglichkeiten und Bildungswegen der Kinder. Elternbegleitung hilft Eltern, bestmögliche Bildungsentscheidungen für ihre Kinder zu treffen. Elternbegleitung stärkt eine frühzeitige und individuelle Entwicklungsförderung und trägt damit nachhaltig zu besseren Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern bei. Elternbegleitung bezieht die Übergänge von der Familie in die außerhäusliche Betreuung und von der KiTa in die Schule mit ein. 

Elternbegleitung richtet sich in besonderer Weise an Familien mit kleinem (Erwerbs-)Einkommen, Familien, die von Armut bedroht sind, Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund, bildungsbenachteiligte Familien und Alleinerziehende. 

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter in der Familienbildungsstätte, in der KiTa, Schule oder im Jugendamt tragen Sorge, dass auch Kinder mit schwierigen Startbedingungen Chancen erhalten. Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter wirken als wichtiges Bindeglied zwischen Familien und Bildungsinstitutionen und beraten zu Bildungsmöglichkeiten und Bildungswegen der Kinder.

Bildungserfolge von Kindern und die sozioökonomische Situation von Familien stehen in Deutschland in einem unmittelbaren Zusammenhang. Armutsprävention ist deshalb für die Bundesregierung ein zentrales Anliegen. Elternbegleitung ergänzt die gesetzlichen Unterstützungsleistungen zur Armutsvermeidung durch ihren präventiven Ansatz. Die Nähe zu Familien und ihre vorurteilsbewusste Haltung ermöglichen Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter einen guten Zugang zur Zielgruppe. Sensible Themen wie Einkommensknappheit können angesprochen und (Scham-)Gefühle überwunden werden. Elternbegleitung hilft, den Familienalltag zu stabilisieren und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Elternbegleitung ist Bildungswegbegleitung, verbessert Teilhabechancen und trägt damit nachhaltig zur Armutsbekämpfung bei.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter stehen Familien bei Fragen zu Entwicklung und Bildungsverläufen ihrer Kinder mit Rat und praktischer Anleitung zur Seite.

Ziel der Elternbegleitung ist die Stärkung der Familie als zentralem Ort der frühen Bildung und Förderung von Kindern.

Die Bildungsbegleitung von Familien, die Beratung von Eltern und Erziehungsverantwortlichen zu Bildungssystem und Bildungsübergängen sowie die Stärkung von Erziehungskompetenzen sind wesentliche Bausteine auf dem Weg zu früher Bildung und sozialer Chancengleichheit aller.

Elternbegleitung umfasst folgende Aufgabenbereiche:

In den Einrichtungen werden neue, niedrigschwellige Formen und Inhalte der Eltern- und Familienbildung erprobt und etabliert.

Insbesondere Familien mit Migrationshintergrund, Familien aus sozial benachteiligten Lebenslagen und bildungsungewohnte Familien profitieren von niedrigschwelligen und aufsuchenden Angeboten der Elternbegleitung.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter stehen in einem vertrauensvollen Kontakt zu den Eltern und kooperieren mit Kindertageseinrichtungen, Schulen und anderen Institutionen im Sozialraum.

Sie richten Angebote zur Beratung und Begleitung der Eltern zu Themen wie kindliche Bildungsverläufe und Bildungsinstitutionen ein. Eltern erhalten Unterstützung bei Fragen zum Übergang in die Kita, von der Kita in die Schule und der Schulwahl.

Elternbegleitung erhöht Bildungschancen, verbessert Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ermöglicht aktive Teilhabe, beugt Armutsrisiken vor.

Familie und die frühe Kindheit sind Wegweiser für den späteren Bildungsweg von Kindern. Kinder aus bildungsbenachteiligten und von Armut betroffenen Familien sind häufig mit großen Benachteiligungen konfrontiert, die durch KiTa und Grundschule (allein) nicht immer aufgefangen werden können. 

Hier setzt Elternbegleitung an: Sie schafft einen vertrauensvollen Zugang zu Familien, führt niedrigschwellige Begleitungs- und Beratungsangebote durch, bietet Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und vermittelt an passende Angebote der Kinder- und Jugendhilfe. 

In Deutschlandweit gibt es rund 15.000 qualifizierte Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter. Ob in der Familienbildungsstätte, in der KiTa, Schule oder im Jugendamt: Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter hören zu, bauen Brücken und helfen dort, wo Unterstützung im Familienalltag gebraucht wird. Sie tragen somit Sorge, dass auch Kinder mit schwierigen Startbedingungen Chancen erhalten.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter wirken als wichtiges Bindeglied zwischen Familien und Bildungsinstitutionen und beraten zu Bildungsmöglichkeiten und Bildungswegen der Kinder. Elternbegleitung hilft Eltern, bestmögliche Bildungsentscheidungen für ihre Kinder zu treffen. Elternbegleitung stärkt eine frühzeitige und individuelle Entwicklungsförderung und trägt damit nachhaltig zu besseren Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern bei. Elternbegleitung bezieht die Übergänge von der Familie in die außerhäusliche Betreuung und von der KiTa in die Schule mit ein. 

Bildungserfolge von Kindern und die sozioökonomische Situation von Familien stehen in Deutschland in einem unmittelbaren Zusammenhang. Armutsprävention ist deshalb für die Bundesregierung ein zentrales Anliegen. Elternbegleitung ergänzt die gesetzlichen Unterstützungsleistungen zur Armutsvermeidung durch ihren präventiven Ansatz. Die Nähe zu Familien und ihre vorurteilsbewusste Haltung ermöglichen Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter einen guten Zugang zur Zielgruppe. Sensible Themen wie Einkommensknappheit können angesprochen und (Scham-)Gefühle überwunden werden. Elternbegleitung hilft, den Familienalltag zu stabilisieren und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Elternbegleitung ist Bildungswegbegleitung, verbessert Teilhabechancen und trägt damit nachhaltig zur Armutsbekämpfung bei.

Eltern und Familien werden für den Stellenwert von Bildung sensibilisiert und bei der individuellen Förderung der Kinder und der Stärkung von Alltagsbildung in der Familie unterstützt.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter schätzen die Fähigkeiten der Kinder ein und vermitteln Familien bei Bedarf an andere Dienste.

Dass Elternbegleitung wirkt, zeigen Ergebnisse aus verschiedenen Studien zur Qualifizierung Elternbegleitung. Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter sind vor Ort bei den Familien tätig, in Kitas, in Familienbildungsstätten oder auch in Mehrgenerationenhäusern. Sie hören zu, bauen Brücken und helfen dort, wo Unterstützung im Familienalltag gebraucht wird. Sie tragen somit Sorge, dass gerade auch Kinder mit schwierigen Startbedingungen eine echte Chance haben.

Der Mehrwert und die Effekte von Elternbegleitung vor allem für Kommunen wurden in einer Kosten-Nutzen-Analyse im Jahr 2018 berechnet. Auf Basis der Gegenüberstellung der Kosten- und Nutzenwerte der Elternbegleitung ergibt sich ein hoher Return-on-Investment: Für jeden eingesetzten Euro im Rahmen der Elternbegleitung errechnet sich auf Basis unterschiedlicher Bildungsverläufe eine Kosten-Nutzen-Rate im Minimum von 3,72 Euro und im Maximum von 6,49 Euro.

Dieses Ergebnis bedeutet einen hohen Wohlfahrtsgewinn für die Verbesserung von Bildungschancen in der Kommune. Eine breite Umsetzung präventiver Maßnahmen der Bildungsbegleitung von Familien kann insofern mittel- und langfristig Finanzmittel in den Kommunen freisetzen.

Zugleich ist ableitbar, dass Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter einen guten Zugang zu Familien in besonderen Lebenslagen haben und sie niedrigschwellig im Sinne einer Lotsenfunktion (frühzeitig und präventiv) unterstützen können [Krüger (2018): Verbesserung der Bildungsmobilität in Deutschland. Zur Wirtschaftlichkeit von Eltern- und Bildungsbegleitung für benachteiligte Familien. Blätter der Wohlfahrtspflege 6, S. 228–233].

Die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen eltern- und kindbezogenen Einrichtungen, Institutionen und Trägern im Sozialraum wird initiiert und verstetigt.

Die qualifizierten Fachkräfte sind Bindeglied zwischen Eltern und Bildungsinstitutionen und kooperieren mit anderen Einrichtungen und sozialen Diensten im Sozialraum.

Familien werden mit handlungsorientierten Hilfen insbesondere zur Rolle von Vätern in Erziehungsverantwortung und partnerschaftlicher Elternschaft unterstützt.

Elternbegleitung richtet sich in besonderer Weise an Familien mit kleinem (Erwerbs-)Einkommen, Familien, die von Armut bedroht sind, Familien mit Migrations- oder Fluchthintergrund, bildungsbenachteiligte Familien und Alleinerziehende. 

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter in der Familienbildungsstätte, in der KiTa, Schule oder im Jugendamt tragen Sorge, dass auch Kinder mit schwierigen Startbedingungen Chancen erhalten. Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter wirken als wichtiges Bindeglied zwischen Familien und Bildungsinstitutionen und beraten zu Bildungsmöglichkeiten und Bildungswegen der Kinder.

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter fungieren als Bindeglied zwischen Familien und Bildungseinrichtungen und unterstützen die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Eltern.

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